Darmsanierung - wie?

Bevor eine Darmsanierung in die Wege geleitet wird, muss der Körper auf sanfte Art und Weise vorbereitet werden. Als erstes benötigt der Körper schleim- und säurefreie Nahrung. Dazu zählt ausgereiftes frisches Obst.
Auch Obst- und Gemüsesäfte, frisch gepresst, und Kräuter- oder Wildpflanzensäfte helfen reinigen. Am besten sind Säfte, die viel Chlorophyll enthalten. Darin ist auch viel Magnesium enthalten und das Chlorophyll kann die Zellen mit Sauerstoff versorgen, es entgiftet, wandelt Kohlendioxid in Sauerstoff und es gleicht das Säure-Basen-Gleichgewicht aus.
Stilles Mineralwasser soll bis zu drei Litern am Tag getrunken werden. Es hilft dem Körper, Giftstoffe auszuschwemmen. Flohsamenschalen helfen dabei, Schlacken und Gifte aus dem Darm abzutransportieren. Zusätzlich können auch Präparate eingenommen werden, die Toxine binden können und Stoffwechselschlacken ausschwemmen. Dazu sollten dem Körper nützliche Darmbakterien zugeführt werden, um die Darmflora aufzubessern. Eine ergänzende Schwefelkur vertreibt die unguten Darmbakterien und macht Platz für die Ansiedlung nützlicher Darmbakterien. Denn sie können sich nur in einem guten Darmmilieu ansiedeln.

Mit Einläufen ist der schnelle Abtransport giftiger Schlacken im Darm einfach möglich. Es gibt im Handel sog. Irrigatoren, mit denen ein Einlauf mühelos durchzuführen ist. Wer Einläufe macht, bekommt neben dem Ausscheidungsprozess auch eine Darmmassage, bei der über die Reflexzonen im Darm die Selbstheilungskräfte angeregt werden.

Bei einer Darmsanierung sollt auch die Leber unterstützt werden. Dazu bietet die Natur Bitterstoffe. Sie sind in Wildpflanzen, wie der Löwenzahn enthalten. Artischocke oder Chicoree sowie Endiviensalat liefern ebenfalls Bitterstoffe für die Leber. Die Leber ist ein starkes Entgiftungsorgan und hat ein enormes Regenerationsvermögen.

Vor einer Darmsanierung benötigt der Körper hochwertige Mineralstoffe. Dazu zählt eine basische Ernährung. Mit frischen Gemüsesorten wie Karotten, Spinat, Staudensellerie und frischem Obst wie Äpfel und Ananas unter dem Zusatz von Zitrone und Wildpflanzen kann ein kräftigender Mineralshake hergestellt werden. Sehr hilfreich wirken auch Afa-Algen, die hochwertige Mineralien zur Verfügung stellen. Ergänzend sollte Bewegung ins Programm aufgenommen werden und Bürstenmassagen.

Eine Darmsanierung kann verhärtete Kot- und Schleimablagerungen aus dem Darm entfernen. Es kann eine Darmkur zum Entschlacken folgen oder die Einnahme von Darmbakterien, es kann Heilfasten angewendet werden oder eine Colon Hydro Therapie. In allen Fällen wird das Immunsystem gestärkt, das Wohlbefinden kehrt zurück und manche Ernährungsweise kann weitergeführt werden, die als wohltuend empfunden wurde.