Ernährungsumstellung

Zu vermeiden sind verschiedene Nahrungsmittel, die die Blähungen begünstigen bzw. erzeugen. Blähungsarme Nahrungsmittel sind beispielsweise Kartoffeln, Karotten, Pastinaken, Auberginen, Spinat, Blattsalat und Tomaten.
Alle Kohlarten sowie Sauerkraut, Lauchgemüse, Zwiebeln, Knoblauch, alle Hülsenfrüchte und Steinobst sowie frisches Brot sollten gemieden werden. Auch kohlensäurehaltige Getränke erzeugen Blähungsprobleme.

Insgesamt ist auf eine gesunde Ernährungsweise umzuschwenken. Sicher ist an dieser Stelle auch eine grundlegende Haltung gegenüber der Ernährung zu durchdenken. In der heutigen Zeit ist es nicht einfach, Lebensmittel von Nahrungsmitteln zu unterscheiden. Wer jedoch keine Beschwerden durch Nahrungsaufnahme haben möchte, kommt nicht umhin, sich mit einigen grundlegenden Ernährungsfragen zu beschäftigen.
Dazu zählen Anbauweisen und Umweltbelastungen, Belastungen durch Giftstoffe und Zusatzstoffe, das Thema denaturierte Nahrung und vollwertige Kost, Vitaminzufuhr und Mineralien sowie Spurenelemente. Wem das zu komplex und zu umständlich ist, der wendet sich an Fachleute, die Ernährungsvorschläge und Ernährungspläne kennen und orientiert sich an ihren Empfehlungen.

Symptome wie Blähungen können positiv betrachtet als die Herausforderung des eigenen Körpers betrachtet werden, sich um seine andauernde und langfristige Gesunderhaltung zu bemühen. Der Lohn dafür wird groß sein. Denn er heißt Gesundheit und Wohlbefinden. Und oftmals gibt es obendrein als positiven Nebeneffekt jede Menge Schönheit. Denn durch eine solche Ernährungsumstellung werden Figur- und Gewichtsprobleme gelöst und auch die Haut wird davon profitieren.

Wer mit dem Problem des Luftschluckens zu tun hat, muss die gesamten Essgewohnheiten verändern. Dazu zählt hastiges Essen oder Trinken und das Trinken während der Mahlzeit. Es zählen dazu auch Gespräche während der Mahlzeiten und zu enge Kleidung sowie langes dauerhaftes Sitzen.

Auch wenn ernsthaftere Erkrankungen die Ursache für Blähungen darstellen, ist eine konsequente Ernährungsumstellung empfehlenswert. Zur Ernährungsumstellung gehört begleitend ausreichend Bewegung. Bewegung fördert den gesamten Stoffwechsel und den Abtransport von Gasen.

In Zusammenhang mit einer Ernährungsumstellung sollte auch die Darmflora gepflegt werden. Hochwertiger Joghurt aus dem Reformhaus mit über 90 % Anteil rechtsdrehender Milchsäure zum Beispiel kann kurmäßig angewendet wahre Wunder in der Gesundung der Darmflora bewirken. Auch die chinesische Medizin und Ayurveda bieten interessante und hilfreiche Ansätze in der gesunden Ernährung, die ergänzend beachtet werden können.

Der Darm ist grundsätzlich in seiner Tätigkeit und Funktionsweise davon abhängig, was wir ihm zuführen. Deshalb verursachen ungesunde Nahrungsmittel auf lange Sicht früher oder später Störungen. Wenn wir zuviel tierisches Eiweiß, ein Zuviel an raffiniertem Weißzucker und Weißmehl zuführen, beginnt er zu revoltieren. Am besten sind naturbelassene Nahrungsmittel die reich an Enzymen, Vitaminen und Mineralstoffen sind.